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Hatte schon wieder die Klinge in der Hand,
stand schon wieder vor dieser Wand.
Habe dagegen geschlagen, lag am Boden,
habe nicht getraut mich weg zu wagen.
Lag dort viele Stunden,
nach geraumer Zeit heilten ein paar Seelischewunden.
Ich hörte noch mein Herz pochen,
mein Kopf war immer noch am kochen.
Stand auf, sank wieder zusammen,
wollte weinen, musste lachen.
Verstand mein Körper nicht,
wollte doch nur raus aus dem Licht.
Fühlte wie mich das Dunkle wieder an sich zog,
wie ich mich selbst immer wieder belog.
Bin nicht ehrlich zu mir selbst,
belüg' meine Freunde und die Welt.
Ich war doch ein ganz normales Mädchen,
doch nun hängen ich am Tropfen.
Wollte lachen und musste kotzen.
Seh' mich selbst an könnte schreien,
doch eigendlich bin ich nur am wein'.
Sehe mich mit anderen Augen,
gucke durch meine Hülle hindurch,
finde nur hässliche Narben.
Ich muss mich wieder selbst berauben,
ich kann es nicht glauben.
Wann bin ich denn einfach ich
und wann bin ich denn nicht mein Wahresich?
Sehe schon kaum noch einen Unterschied dazwischen,
denn ich bin dabei mich zu vermischen.
Der Schmerz übernimmt die Oberhand,
er drückt mich gegen diese Wand.
Kriege keine Luft mehr,
fühle mich innerlich so leer.
Ist egal was mit mir passiert
ob ich lebe oder krepier.

Du sitzt und starrst die Wand an,
deine Musik hast du auf voller Lautstärke an.
Weißt nicht mehr warum und wann,
doch der Hass kam wieder bei dir an.
Die Tränen laufen dir übers Gesicht,
zu lachen, traust du dich nicht.
Diesmal ist alles anders als beim letzten Mal,
diesmal siehst du alles total klar.
Wo du früher noch drüber lachtest,
ist der Grund, warum es heute krachte.
Diesmal stehst du vor der Wand,
wieder mit der Klinge in der Hand.
Das letzte mal warst du klein und schwach,
diesmal setzt du dich selbst Schachmatt.
Deine Gefühle sind so stark,
vielleicht ziehen sie dich heute in den Sarg.
Lachen konntest du oft darüber,
doch diesmal spielst du andere Lieder.
Du singst wieder nieder,
doch deine Gefühle kommen nicht wieder.
Dich durchströmt der Schmerz,
bis hinein in dein zerfetztes Herz.
Guckst noch einmal in den Spiegel,
Schiebst vor die Tür den Riegel.
Formst mit deinen Lippen ein letztes Lachen,
lachst dich selber aus
und dann lässt du die Bombe krachen.
Setzt dich wieder nieder,
schon kommen zurück die Klagelieder.
Diesmal wirst du ihn dir setzten,
den entscheidenen Stich
oder traust du dich noch immer nicht?

Wollte noch von dir Abschied nehmen,
doch ich konnte dich nicht mehr ansehen.
Auch wegen dir lag ich so oft vor der Wand,
rizte mich mit der Klinge in die Hand.
Dachte du würdest mich befreien von all dem Leid,
doch ich lebte da nicht in der Wirklichkeit.
Realistisch denken,
dass konnte ich nie bei dir,
du warst immer in meinen Gedanken bei mir.
Meine Seele hast du mir verdreht,
wo jetzt kaum noch etwas besteht.
Du warst für mich alles was ich brauchte,
doch ich hasste es wenn du rauchtest.
Deine Art, dein Lachen, einfach Du,
gabst mir immer den Mut.
Ich dachte, ich habe dich für immer,
doch war so oft alleine in diesem Zimmer.
Vier Wände und ich in der Mitte,
was soll dass bitte?
Nach einiger Zeit wurde es noch schlimmer,
ich wußte nicht warum, hatte keinen Schimmer.
Jeder Gedanke an dich, war ein Stich ins Herz,
wegen dir verspührte ich soviel Schmerz.
Dieser eine bestimmte Stich,
so schlimm ist er bestimmt nicht.
Er würde mich befreien von all meinem Leid,
rote Tränen würde fallen auf mein schwarzes Kleid.
Du verletztest mich,
doch du verstandest es nicht.
Manche Wörter waren wie ein Stich ins Herz,
doch ich machte daraus nie einen großten Terz.
Viele Stiche habe ich schon etragen,
werde ich den großen Schritt mich bald wagen?

Dachte heute werde ich ihn wagen,
bin mich nur noch am beklagen.
Mein Leben hat den letzten Sinn verloren,
warum wurde ich geboren?
Meine Erzeuger haben mich nur verletzt,
haben mich gegen mich selbst aufgehetzt.
Die Schläge konnte ich nie vergessen,
musste mich immer mit anderen messen.
Ich habe früh gelernt,
dass der, der sich verliebt verliert.
Habe mich von vielem entfernt,
mein herz wird härter, bis es erfriert.
Sehe wieder diese große Wand,
habe schon Teile der Spritze in der Hand.
Habe sie mir zusammen gebaut,
sie soll ganz tief unter meine Haut.
Spühre dann ein leichten Stich,
bekomme Angst - traue mich noch nicht.
Hole mir Alk und Tabletten 4Stück,
saufe, schlucke und erkläre mich selbst für verrückt.
Fühle mich so gut,
will es jetzt sehen, mein geliebtes Blut.
Ziehe es in die Sprizte rein,
das Gefühl ist für mich so fein.
Gucke in den Spiegel, sehe meinen Blick,
bin am verzweifeln, ich bin gefickt.
Alle denken ich bin die Harte,
doch liege verloren am Boden und warte.
Warte darauf, dass mich wer findet,
sich einfach wer an mich bindet.
Diese Wände engen mich ein,
sie sind so riesen groß und ich so klein.
Fühle mich hilflos in dieser Not,
komme hier nicht weg, komme nicht los.
Will abschließen mit paar Sachen,
euch einfach nur noch in Ruhe verachten.
Hass hat sich über die Liebe gestellt,
ich hab mich entschieden, ich habe gewählt..

Die alten Klagelieder, sie kommen zurück,
bin von den Gefühlen wiedermal entzückt.
Fühle mich allein gelassen,
fange ich wieder an zu hassen?
Ich alleine mit diesen vier Wänden,
gucke umher und sehe auf meine Hände.
Ohne dass ich was sage, was sie tun sollen.
fangen sie wieder damit an, was sie wollen.
Überall sind Spiegel angebracht,
groß, sauber, glänzent & wunderschön in ihrer Tracht.
Schließe meine Augen, habe Angst mich zu sehen,
mache sie wieder auf - ich muss lernen zu verstehen.
Sehe ein Mädchen, das sich grade selbst verliert,
das glänzen in ihren Augen ist schon erfriert.
Probiere ihre Wunde zu stoppen mit meiner Hand,
doch berühre nur die Spiegel an der Wand.
Blut fließt ich spühre es,
gucke nicht runter, ich selbst bin verletzt.
Die Wände sie engen mich ein,
aus vollem Herzen fange ich an zu schrein,
Niemand hört mich, niemand ist da,
war mir das nicht schon lange klar?
Die Wand ist schon so nah,
ich sehe mich immer verschwommener.
Frei sein ist das was ich will,
doch ich fühle mich wie aufm Grill.
Alle stochern rum und sagen ich sei noch nicht garr,
es ist doch mein leben ist denen dies nicht klar?
Ich möchte es schaffen einen Tag nur zu lachen,
spaß zu haben und alles ohne Leid mit zu machen.
Einmal vom Herzen glücklich sein,
wäre ich dann vielleicht frei?